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Verbraucherschutz – Folien, Buchauszüge und Audio zur Vorlesung

Januar 03, 2011 By: admin Category: Geldgesellschaft Verbraucherschutz

Folien

Finanzkrise_VerbraucherschutzVorlesung2011-pdf

Audiomitschnitt

Mitschnitt (mp3) von Teilen der 1. Vorlesung: “Überblick zum Buch” sowie “Verbrauchersicht”
Mitschnitt (mp3) der 2. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 2”
Mitschnitt (mp3) der 3. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 3”
Mitschnitt (mp3) der 4. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 4”
Mitschnitt (mp3) der 5. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 5”
Mitschnitt (mp3) der 6. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 6”

Begleittext

Ist die Finanzkrise vorbei? Nein, jetzt erst fangen die Sparhaushalte an, die unser Geld vom Allgemeinwohl zum privaten Nutzen transferieren. Sparen, Sparen und noch einmal Sparen heißt es im Staatshaushalt, in der Schule, im Ökosystem. Dass die Krise genau darin bestand und letztlich diejenigen, die sie auslösten, das erreicht haben, was sie eigentlich wollten, sollte uns nicht überraschen. Aber überraschend ist es, dass die nächste Krise bereits vorbereitet wird. Der Bürger steht ungläubig davor. Die Frage nach den Konsequenzen aus der Krise ist verdrängt. Die heutigen Antworten gab es schon vor den Fragen. Alle Zeitungen hatten Ende 2008 Sonderseiten herausgebracht, mit denen sie die Krise als Unfall und menschliches Versagen erklärten. In der Öffentlichkeit erläutern dieselben Wirtschaftsweisen, Wirtschaftspolitiker und Bankenchefs, die die Vergangenheit gesteuert hatten, warum die Krise kam und wie wir die Zukunft meistern werden. Dabei gaben sie anfänglich noch gerne zu, dass sie und ihre Kollegen (Kolleginnen gab es weniger) von falschen Annahmen über das selbstständige Wirken des Marktes, die abnehmende Rolle des Staates in der Wirtschaft und die Erfolge einer rein finanziellen Unternehmensführung geleitet worden waren und falsche Prognosen und Einschätzungen verbreitet hatten. Sie sprachen von der Notwendigkeit von Regulierung statt Deregulierung, von Verstaatlichung statt von Privatisierung, von unmoralischen statt von Top-Managern, von nachhaltiger Wirtschaft statt vom shareholder value, von Brot und Arbeit statt von der Eigenkapitalrendite. Das ist heute Vergangenheit. 300 Volkswirtschaftsprofessoren haben sich zu einer Lobby-Vereinigung zusammengefunden und wollen (wieder) die Politik bestimmen.

Vorlesung und Buch wenden sich vor allem an diejenigen, die in dieser Wirtschaft arbeiten und von seinem Verteilungssystem erhoffen müssen, dass das Richtige bezahlt wird. Sie haben gemerkt, dass man dies den Spezialisten der Wirtschaft nicht allein überlassen darf. Was sie noch nicht akzeptieren ist die Notwendigkeit, deren Wissen durch eigene Kompetenz zu ersetzen, ergänzen oder zu widerlegen. Dass das möglich ist, soll in dieser sozialökonomischen Vorlesung diskutiert und demonstriert werden.

Buchauszüge

(Manuskript bei Google Books)

Einleitung-Überblick (19.10.2009)

Geldsystem II Privates Geld und Verbriefung (09.11.2010)

Rezensionen

Bei Amazon

Vorlesungen

Nr. Titel Stichworte PP-Chart / Buchseiten
1 Das Buch Motivation, Zwei Bücher in einem: Geldsystem: Funktion (III. 77-206), Ideologie (VI.374-410), Deformation (IV 3.+4, 265-308); Krise: Politik (I.+II, 15-76);  Subprime (IV.1+2, 207-264);  Recht  (V.309-366) Ch. 1-4/ S.9-15
2 Verbraucherperspektive Verbraucher- und Anlegerperspektive, Perspektivwechsel, Krise als Übermaß, Gier und Sorglosigkeit Komplexität, Geldenglisch, Soziologie des Geldsystems Ch.5-9/ S. 411-427
3 Geld Forderung, Zahlungsfunktion, Wert des Geldes, Geschichte Sicherheit, Kreditwürdigkeit, Banken, M1-M3 (M4-M6) Ch.10-16/S.88-121, 268-272
4 Kredit Bewässerungssystem der Wirtschaft, Darlehen und Verwahrung, Faule Kredite, Scheinkredite, verbriefte Kredite Ch.17- 19/S.77-101
5 Zinsen Lebenszeit, Zinsen, Zinseszinsen und Verbraucher Kredit verbindet, Kredit ist produktiv, Banker und Bankiers Ch.20-21/S.125-156
7 Wucher Effektivzins, Geldwachstum, Regeln gegen den Wucher Ch.22-24/S.143 ff; 208-238
8 Geldkrise durch Wucherkredite Pooling, Kreditverkäufe, Verbraucherbetroffenheit, rechtliche Schranken
9 Risiko- Versicherung, Future und toxische Papiere/Scheingeld Verbriefung und Finanzrisiko, Versicherung und Future, Glücksspiel und RisikoabsicherungScheingeld (Unwertpapiere), Scheinkredite, Scheinanlagen, Scheinrisiken, Scheinsicherheiten, Scheingewinne (Provisionen), Ch.30-32/S.166-200;

265-308

10 Geldideologie

Wiederholung

Zirkelschlüsse, Perspektivwechsel, Krise als Übermaß, Gier und Sorglosigkeit Komplexität, Geldenglisch, Ch.53-57/S.374-401
Geldkontrolle durch Recht Deregulierung, EU-Harmonisierung, Steueranreize, Verbraucherschutzkonzepte, Bankaufsicht, Neo-Liberalism. kann nicht mehr behandelt werden

(Chart46-50/S. 309-345)

Geldkontrolle durch Aufsicht Macht des Geldes, Bilanzwahrheit, Überschuldungszahlen, Steuerparadiese, entfällt

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