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Finanzdienstleistungen und Verbraucherschutz – FB Sozialökonomie
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Archive for the ‘Geldgesellschaft Verbraucherschutz’

Folien Verbraucherschutzrecht WiSe 11/12

Januar 18, 2012 By: Helena Category: Geldgesellschaft Verbraucherschutz

Finanzkrise_VerbraucherschutzVorlesung2011-pdf

Geldgesellschaft – Vorlesungsprogramm im WiSe 2011/2012

Dezember 07, 2011 By: admin Category: Geldgesellschaft Verbraucherschutz

Verbraucherschutz – Folien, Buchauszüge und Audio zur Vorlesung

Januar 03, 2011 By: admin Category: Geldgesellschaft Verbraucherschutz

Folien

Finanzkrise_VerbraucherschutzVorlesung2011-pdf

Audiomitschnitt

Mitschnitt (mp3) von Teilen der 1. Vorlesung: “Überblick zum Buch” sowie “Verbrauchersicht”
Mitschnitt (mp3) der 2. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 2”
Mitschnitt (mp3) der 3. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 3”
Mitschnitt (mp3) der 4. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 4”
Mitschnitt (mp3) der 5. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 5”
Mitschnitt (mp3) der 6. Vorlesung zum Thema “Verbrauchersicht Teil 6”

Begleittext

Ist die Finanzkrise vorbei? Nein, jetzt erst fangen die Sparhaushalte an, die unser Geld vom Allgemeinwohl zum privaten Nutzen transferieren. Sparen, Sparen und noch einmal Sparen heißt es im Staatshaushalt, in der Schule, im Ökosystem. (mehr…)

99 Vorschläge zur Reform des Finanzsystems aus Verbrauchersicht – Zugleich ein Beitrag zum Deutschen Juristentag 2010

Juli 26, 2010 By: admin Category: Geldgesellschaft Verbraucherschutz, News

99 Vorschläge zur Reform des Finanzsystems

zitiert nach Reifner, Die Geldgesellschaft – Aus der Krise lernen, VS-Verlag 2010

2010: In den vergangenen 15 Jahren wurde das Finanzsystem z.T. explizit dereguliert, z.T. erwiesen sich allgemeine Regeln, die in der Vergangenheit Wucher, Spiel, Wette, Kreditschädigung, Untreue, Täuschung und Betrug anbetrafen, aus technischen Gründen als veraltet und damit unanwendbar. Die Regellosigkeit hat zu einer Zügellosigkeit geführt. Bisher erfolgt der Neuanfang vor allem mit Verfahren wie verbesserte Aufsicht, Stresstext, Kontrolle etc., die offen lassen, was denn kontrolliert oder gemessen werden sollen. Eine Reform des Geldsystems muss zunächst die Perspektive ändern, um dann an vielen wenig spektakulären Details aufzuzeigen, in welche Richtung die Reform gehen kann.

2011: Der Abbau von Verbraucherschutz geht weiter. Die Sparprogramme treffen nicht die Gewinne der Finanzdienstleister sondern die Budgets ihrer Kontrolleure. Kritische Wirtschaftsnachrichten werden von den Pressekonzernen zu ihrem Privateigentum erklärt und dem gemeinnützigen Sektor entzogen. Gemeinnützige Verbraucherberatung wird vom Aufsichtsamt verboten. Reformen des Finanzsystems verlaufen als Kosmetik. Die Bankgewinne explodieren wieder, die “Schuldenblockade” erdrosselt das öffentliche Wohl.

Die Reform verlangt

  1. ein Umdenken in der Betrachtungsweise, wobei das Buch eine am Gemeinwohl orientierte “Verbrauchersicht” als Lösung anbietet,
  2. institutionelle Vorkehrungen, die eine Lähmung von Aufsicht und Kontrolle durch widersprüchliche Ziele, sowie Interessenkollisionen verhindert
  3. Verbraucherschutzregeln, die speziell für den Finanzdienstleistungssektor die Echte Transparenz verschaffen und gesetzlichen Vorkehrungen gegen Wucher, Überschuldung, Verspielen fremden Vermögens, Ausbeutung und den Missbrauch wirtschaftlicher Macht entwerfen und mit dem Bedürfnissen eines modernen Geldsystems versöhnen,
  4. eine Trennung von Wirtschaft und Politik durch eine andere Form öffentlicher Kontrolle und Neudefinition gemeinnützigen Verhaltens befördern,
  5. Kapitalmarktregulierungen, die Sorge dafür tragen, dass diejenigen, die Risiken kreieren und daran verdienen auch selber noch von diesen Risiken betroffen und damit an ihrer Beherrschung interessiert bleiben.
  6. Schuldnerschutzvorschriften, die verhindern, dass bewusst und systematisch notleidende Forderungen und damit wertlose “Wertpapiere” produzierbar sind, indem Transparenz geschaffen, Regeln zum frühzeitigen Schutz bei Zahlungsunfähigkeit vor einer Ausbeutung Überschuldeter schützen und damit das Risiko unverantwortlicher Kreditvergabe wesentlich bei Investor belassen.
  7. Anreizsysteme, die einen nachhaltigen und für die Gesellschaft sowie die Verbraucher wirklichen Erfolg begünstigen und Schädigungen bestrafen.
  8. ein Steuersystem, das Wertzuwächse jeder Art effektiv besteuert, ohne der realen Wirtschaft Liquidierung von Sachvermögen aufzuzwingen und dabei den Finanzsektor an den Ausgaben partizipieren lässt.
  9. Trennung des Staatsgeldes vom Privatgeld

Forderungen zur Geldgesellschaft.PDF